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Medienmitteilung vom 10. November 2009 |
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„Europäische Werte im globalen Dorf – Der Wertekonflikt in der Welt von morgen“: Zu diesem Thema debattieren rund 150 Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur am 13./14. November 2009. Der Philosoph Prof. Otfried Höffe, der ehemalige Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Clement sowie die Schriftstellerin Lulu Wang referieren ferner, wenn der Verein Zivilgesellschaft bereits zum siebten Mal zum Kolloquium einlädt.
Zürich, 10. November 2009. Der Verein Zivilgesellschaft bringt auf Einladung jeweils im Zweijahresrhythmus namhafte Repräsentanten, wichtige Meinungsmacher und interessante Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Zivilgesellschaft zusammen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer führen in verschiedenen Arbeitsgruppen dieses Kolloquiums einen Dialog – zivil sowohl in seiner Streitkultur als auch in seiner inhaltlichen Ausrichtung.
Thema der jüngsten Veranstaltung vom 13./14. November 2009 in Ermatingen (TG) ist die aktuelle Herausforderung rund um Wertekonflikte. Drei Hauptreferenten, der bekannte Philosoph Prof. Otfried Höffe, Journalist und ehemaliger SPD-Politiker Dr. Wolfgang Clement und die erfolgreiche Schriftstellerin Lulu Wang konnten für diesen Anlass gewonnen werden.
Verschiedene Arbeitsgruppen diskutieren im geschlossenen Kreise folgende Themen: „Die Welt der europäischen Werte“ (präsidiert von Prof. Dr. Dr. h.c. Beat Sitter-Liver, alt-Generalsekretär SAGW), „Religiöse Werte in der globalen Gesellschaft“ (Pfarrer Peter Ruch-Ritter, Küssnacht), „Sind unsere Vorstellungen von Recht, Fairness und Menschenwürde universalisierbar?“ (Prof. Dr. Georg Kohler, Ordinarius für Philosophie, Universität Zürich), „Mit welchen Waffen verteidigen wir welche Werte?“ (Prof. Dr. Kurt R. Spillmann, Em. Prof. ETH/Universität Zürich), „Alternative Wertsysteme aus fernen Ländern und Traditionen“ (Dr. Urs Schöttli, Ausland-Korrespondent Neue Zürcher Zeitung), und „Welche Werte bestimmen die globalisierte Welt von morgen?“ (Prof. Dr. Kurt Imhof, Universität Zürich). Referate und Plenardiskussionen runden die Veranstaltung ab.
Die wichtigsten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus dem Kolloquium werden im Anschluss an die Veranstaltung öffentlich auf der Webseite des Vereins Zivilgesellschaft publiziert.
Weitere Informationen über die Veranstaltung erhalten Sie auf http://zivilgesellschaft.ch/content/view/83/63/lang,de/
Kontakt: Sekretariat Verein Zivilgesellschaft, Frau A. Luttrop, Tel. 091/97.31.436.
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Ceterum Censeo | 3. Februar 2012 Vom Sonderfall zum ungeliebten Musterknaben: Gedanken zu den Standortvorteilen der Schweiz im taumelnden Europa Die Schweiz ist aktuell in einer besseren wirtschaftlichen Verfassung als viele andere Staaten. Auch die Finanzkrise vor drei Jahren bewältigte die Schweiz quasi im Eilzugtempo, während sich die Wirtschaft vieler Staaten jetzt noch auf der Kriechspur befindet. Sprach man früher vom Sonderfall Schweiz, passt heute eher der Begriff des Musterknaben für unsere spezielle Stellung. Sind Sonderfälle noch gelitten, werden Musterknaben selten geliebt, häufiger beneidet. Die Angriffe auf unsere Standortvorteile – Finanzplatz und Steuerfragen – führten den Unmute anderer Länder deutlich vor Augen. Das wirft die Frage auf, wo denn eigentlich unsere Vorteile heute noch liegen und wie stark diese gefährdet sind.
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