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«Naturwissenschaftler wissen genau, wie zwei Atome
in einem Molekül zusammengehalten werden.
Was aber hält unsere Gesellschaft zusammen?»
Elisabeth Noelle-Neumann
Kolloquium 2009
Europäische Werte im globalen Dorf – Der Wertekonflikt in der Welt von morgen.

Der Verein Zivilgesellschaft führte am 13./14. November 2009 ein Kolloquium zum Thema „Europäische Werte im globalen Dorf – Der Wertekonflikt in der Welt von morgen“ durch.

Medienmitteilungen

Medienmitteilung vom 15. November 2009 «Gemeinwohl geht vor Eigennutz, auch im globalen Dorf!»
Medienmitteilung vom 10. November 2009 «Der Wertekonflikt in der Welt von morgen – Entscheidungsträger debattieren» 
 
Hauptreferate

Prof. Otfried Höffe, Philosoph: Europäische oder universale Werte

Dr. h.c. Wolfgang Clement, eh. Wirtschaftsminister Deutschland: Vom Wert der Werte im Wandel der Wirtschaft

Lulu Wang, Schriftstellerin:
Referat: Yin and Yang - Conflict and Compromise in the Chinese Culture and Politics
Thesen: Yin and Yang - Conflict and Compromise in the Chinese Culture and Politics  

Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe 1: Die Welt der europäischen Werte
(präsidiert von Prof. Dr. Dr. h.c. Beat Sitter-Liver, alt-Generalsekretär SAGW, Bern) - Was sind Werte – europäische Werte? Warum brauchen wir sie? Sind Werte kulturell bedingt und darum auch austauschbar und ersetzbar? Profil der modernen Gesellschaft

Thesen: Prof. Dr. Dr. h.c. Beat Sitter-Liver
Bericht: Christoph Frei

Arbeitsgruppe 2: Religiöse Werte in der globalen Gesellschaft
(präsidiert von Pfarrer Peter Ruch-Ritter, Küssnacht) – Das neue Erwachen der Religionen. Steht uns ein Kampf sich widersprechender religiöser Wertvorstellungen bevor? Wie gehen wir mit fundamentalistischen Erscheinungen in den Religionen um?

Thesen: Pfarrer Peter Ruch-Ritter
Bericht: René Scheu

Arbeitsgruppe 3: Sind unsere Vorstellungen von Recht, Fairness und Menschenwürde universalisierbar?
(präsidiert von Prof. Dr. Georg Kohler, Ordinarius für Philosophie, Universität Zürich) – Auf welcher Basis können Menschen unterschiedlicher Kulturen und Wertvorstellungen miteinander leben? Ist das Rechtssystem eine hinreichende Verständigungsbasis? Was sind private Rechte im Unterschied zu öffentlichen Rechten? Gibt es etwas Gemeinsames, worauf alle Menschen sich verpflichten lassen müssen?

Thesen: Prof. Dr. Georg Kohler
Bericht: Christian Hoffmann

Arbeitsgruppe 4: Mit welchen Waffen verteidigen wir welche Werte?
(präsidiert von Prof. Dr. Kurt R. Spillmann, Em. Prof. ETH/Universität Zürich) - Globalstrategische Konflikte heute. Kriegerische Auseinandersetzungen aufgrund von Ressourcen, aber auch unterschiedlicher Wertsysteme? Wie sichert man den Frieden in einer globalisierten Welt? Die neuen Aufgaben nationaler Armeen.

Einleitende Bemerkungen
Thesen: Prof. Dr. Kurt R. Spillmann
Bericht: Dr. oec. publ. Jürg de Spindler

Arbeitsgruppe 5: Alternative Wertsysteme aus fernen Ländern und Traditionen
(präsidiert von Dr. Urs Schöttli, Ausland-Korrespondent Neue Zürcher Zeitung, Tokyo) – Der nahe und der ferne Osten und ihre Wertsysteme. Faszination östlicher Wertsysteme. Die Rolle bevölkerungsreicher Länder. Erfahrungen im Umgang mit Indien, China, Japan etc. Geschäfte machen trotz Missverständnissen und Fehlinterpretationen anderer Werthaltungen? Erfahrungen mit Wirtschaft und Kultur.

Thesen: Dr. Urs Schöttli
Thesen französisch: Dr. Urs Schöttli
Bericht: Dr. phil. Michael Wirth

Arbeitsgruppe 6: Welche Werte bestimmen die globalisierte Welt von morgen?
(präsidiert von Prof. Dr. Kurt Imhof, Leiter fög, Universität Zürich) – Gibt es in Zukunft eine Annäherung nicht nur der gegenseitigen Interessen, sondern auch der Werthaltungen? – Was könnte die Basis für gemeinsame Werte unterschiedlicher Kulturen sein oder werden? Welche Rolle wird in einer globalisierten Welt der Nationalismus spielen?

Thesen: Prof. Dr. Kurt Imhof
Bericht: Seline Fischbacher

Die Teilnahme am Kolloquium beschränkt sich jeweils auf geladene Gäste. Die Resultate werden im Anschluss an die Veranstaltung auf dieser Webseite öffentlich publiziert.

Teilnehmer

Pressebelege:

Bericht: Valori come fondamenta
Corrado Bianchi Porro, Giornale del popolo, 16.11.2009

Bericht: Von den eigenen Werten und denen der anderen
Suzette Sandoz, NZZ am Sonntag, 22.11.2009

Bericht: Europäische Werte im globalen Dorf
Moneycab.com, 16.11.2009

 
Ceterum Censeo | 3. Februar 2012 Vom Sonderfall zum ungeliebten Musterknaben: Gedanken zu den Standortvorteilen der Schweiz im taumelnden Europa Die Schweiz ist aktuell in einer besseren wirtschaftlichen Verfassung als viele andere Staaten. Auch die Finanzkrise vor drei Jahren bewältigte die Schweiz quasi im Eilzugtempo, während sich die Wirtschaft vieler Staaten jetzt noch auf der Kriechspur befindet. Sprach man früher vom Sonderfall Schweiz, passt heute eher der Begriff des Musterknaben für unsere spezielle Stellung. Sind Sonderfälle noch gelitten, werden Musterknaben selten geliebt, häufiger beneidet. Die Angriffe auf unsere Standortvorteile – Finanzplatz und Steuerfragen – führten den Unmute anderer Länder deutlich vor Augen. Das wirft die Frage auf, wo denn eigentlich unsere Vorteile heute noch liegen und wie stark diese gefährdet sind.

 
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c/o Dr. Jörg N. Rappold
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