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Planwirtschaft versagt im Gesundheitswesen |
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Ceterum Censeo | 19. Nov. 2007 Planwirtschaft versagt im Gesundheitswesen«Weniger staatliche Planwirtschaft, mehr Spielraum und Eigenverantwortung für Therapeuten und Patienten.» So lautet das Fazit eines Symposiums der Vereinigung Pulsus von Anfang November in Bern. Die Versicherten sind durchaus bereit mehr
Verantwortung zu übernehmen, wie eine repräsentative Umfrage von Pulsus zeigt.
Die Befragung, die vom makrforschungsinstitut Demoscope durchgeführt wurde, zeigt, dass die Versicherten mit dem Schweizer Gesundheitswesen mehrheitlich zufrieden sind und das Kosten-Nutzen-Verhältnis als gut bezeichnen. Konkret zu geplanten Reformen der Politik befragt, ergibt sich folgendes Bild: Eine deutliche Mehrheit der Schweizerinnen und
Schweizer ist bereit, Bagatellfälle selber zu bezahlen, wenn dadurch die Prämien gesenkt werden können. 69 Prozent sprechen sich dafür aus, 26 Prozent möchten dies nicht. In der Deutschschweiz sagen gar 73 Prozent ja zu dieser möglichen Sparmassnahme. Im weiteren sagen die Patientinnen und Patienten nein zur Abschaffung der freien Arztwahl, nein zu Globalbudgets für Ärzte und mehrheitlich nein zu HMO-Modellen. Ja sagen sie zu Hausarztmodellen und zur Abgabe von Generika.
»» "Staatliche Planwirtschaft versagt im Gesundheitswesen" (Medienmitteilung von Pulsus)
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Ceterum Censeo | 3. Februar 2012 Vom Sonderfall zum ungeliebten Musterknaben: Gedanken zu den Standortvorteilen der Schweiz im taumelnden Europa Die Schweiz ist aktuell in einer besseren wirtschaftlichen Verfassung als viele andere Staaten. Auch die Finanzkrise vor drei Jahren bewältigte die Schweiz quasi im Eilzugtempo, während sich die Wirtschaft vieler Staaten jetzt noch auf der Kriechspur befindet. Sprach man früher vom Sonderfall Schweiz, passt heute eher der Begriff des Musterknaben für unsere spezielle Stellung. Sind Sonderfälle noch gelitten, werden Musterknaben selten geliebt, häufiger beneidet. Die Angriffe auf unsere Standortvorteile – Finanzplatz und Steuerfragen – führten den Unmute anderer Länder deutlich vor Augen. Das wirft die Frage auf, wo denn eigentlich unsere Vorteile heute noch liegen und wie stark diese gefährdet sind.
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