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«Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.»
Perikles
Planwirtschaft versagt im Gesundheitswesen
Ceterum Censeo | 19. Nov. 2007 Planwirtschaft versagt im Gesundheitswesen«Weniger staatliche Planwirtschaft, mehr Spielraum und Eigenverantwortung für Therapeuten und Patienten.» So lautet das Fazit eines Symposiums der Vereinigung Pulsus von Anfang November in Bern. Die Versicherten sind durchaus bereit mehr Verantwortung zu übernehmen, wie eine repräsentative Umfrage von Pulsus zeigt.

Die Befragung, die vom makrforschungsinstitut Demoscope durchgeführt wurde, zeigt, dass die Versicherten mit dem Schweizer Gesundheitswesen mehrheitlich zufrieden sind und das Kosten-Nutzen-Verhältnis als gut bezeichnen. Konkret zu geplanten Reformen der Politik befragt, ergibt sich folgendes Bild: Eine deutliche Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ist bereit, Bagatellfälle selber zu bezahlen, wenn dadurch die Prämien gesenkt werden können. 69 Prozent sprechen sich dafür aus, 26 Prozent möchten dies nicht. In der Deutschschweiz sagen gar 73 Prozent ja zu dieser möglichen Sparmassnahme. Im weiteren sagen die Patientinnen und Patienten nein zur Abschaffung der freien Arztwahl, nein zu Globalbudgets für Ärzte und mehrheitlich nein zu HMO-Modellen. Ja sagen sie zu Hausarztmodellen und zur Abgabe von Generika.

 

»» "Staatliche Planwirtschaft versagt im Gesundheitswesen" (Medienmitteilung von Pulsus)
 

Ceterum Censeo | 12. November 2014 Warum schlanke Staaten vorauseilen

Von Daniel Heller, Mitglied des Vorstandes Zivilgesellschaft


Während der Finanzkrise im Jahr 2008 und 2009 stiegen die Staatsausgaben in Europa drastisch an. Staaten wie Griechenland oder Irland tappten naiv in die Schuldenfalle. Bis heute versucht sie die EU verzweifelt zu sanieren – wohlgemerkt, auf Kosten der reicheren Staaten der Union. Diese Krise führte einmal mehr vor Augen, dass Staaten für ihre Finanzsünden letztlich selbst büssen müssen und Länder mit niedrigen Staatsquoten erfolgreicher sind. Noch ist die Schweiz zu letzterer Gruppe zu zählen. Trotz tiefer Staats- und Schuldenquote ist aber auch die Eidgenossenschaft gefordert, sich fit zu halten und unnötigen Ballast frühzeitig abzuwerfen.

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