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«Der Mensch ist nichts anderes, als wozu er sich macht.»
Jean-Paul Sartre
Planwirtschaft versagt im Gesundheitswesen
Ceterum Censeo | 19. Nov. 2007 Planwirtschaft versagt im Gesundheitswesen«Weniger staatliche Planwirtschaft, mehr Spielraum und Eigenverantwortung für Therapeuten und Patienten.» So lautet das Fazit eines Symposiums der Vereinigung Pulsus von Anfang November in Bern. Die Versicherten sind durchaus bereit mehr Verantwortung zu übernehmen, wie eine repräsentative Umfrage von Pulsus zeigt.

Die Befragung, die vom makrforschungsinstitut Demoscope durchgeführt wurde, zeigt, dass die Versicherten mit dem Schweizer Gesundheitswesen mehrheitlich zufrieden sind und das Kosten-Nutzen-Verhältnis als gut bezeichnen. Konkret zu geplanten Reformen der Politik befragt, ergibt sich folgendes Bild: Eine deutliche Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ist bereit, Bagatellfälle selber zu bezahlen, wenn dadurch die Prämien gesenkt werden können. 69 Prozent sprechen sich dafür aus, 26 Prozent möchten dies nicht. In der Deutschschweiz sagen gar 73 Prozent ja zu dieser möglichen Sparmassnahme. Im weiteren sagen die Patientinnen und Patienten nein zur Abschaffung der freien Arztwahl, nein zu Globalbudgets für Ärzte und mehrheitlich nein zu HMO-Modellen. Ja sagen sie zu Hausarztmodellen und zur Abgabe von Generika.

 

»» "Staatliche Planwirtschaft versagt im Gesundheitswesen" (Medienmitteilung von Pulsus)
 

Ceterum Censeo | 31. Mai 2013
Soll der Mittelstand blühen, bedingt das Zurückhaltung des Umverteilungs- und Interventionsstaates
Im Vergleich zum Ausland fällt auf, dass das Standesdenken hierzulande kaum existiert. Den Erbadel haben wir vor hunderten von Jahren davongejagt, Angehörige des Geldadels gab es immer, sie waren aber wenig sichtbar. Dem Zunftwesen hat die liberaldemokratische Bewegung ein Ende gesetzt, und die Klassenkampfperiode war ein eher kurzes Intermezzo nach dem Ersten Weltkrieg.

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