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«Naturwissenschaftler wissen genau, wie zwei Atome
in einem Molekül zusammengehalten werden.
Was aber hält unsere Gesellschaft zusammen?»
Elisabeth Noelle-Neumann
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Der Verein
Die Mission
Die Aktivitäten: Studien, Kolloquien, Beiratssitzungen
Der Vorstand
Kontakt


Der Verein Dem Wandel der Zeit ist alles unterworfen, der Drang des Menschen zur Freiheit aber bleibt. Freiheit bedeutet nicht zuletzt auch, frei denken zu können.
Tito Tettamanti
Steter Wandel und zunehmende Komplexität fordern eine aktive und engagierte Zivilgesellschaft. Dieses Bewusstsein will der Verein Zivilgesellschaft schaffen und stärken, damit die Gesellschaft im Sinne eines dialektischen Korrektivs der politischen und wirtschaftlichen Strukturen wirken kann.


Die Mission Im 1996 gegründeten Verein Zivilgesellschaft haben sich Exponenten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur zusammengefunden, um gemeinsam den Dialog zu pflegen. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, eine zivile Streitkultur nicht nur zu fördern, sondern auch als Basis für eine friedfertige Austragung sozialer Herausforderungen zu propagieren: Hinhören, was andere sagen, offen sein für Debatten und den Mut haben zu unkonventionellen Ideen – diesem Leitmotiv möchte der Verein folgen.


Die Aktivitäten Der Verein Zivilgesellschaft führt Jahr für Jahr alternierend eine ein Kolloquium und eine Beiratssitzung durch. Der thematische Fokus beider Veranstaltungen richtet sich auf aktuelle Herausforderungen, mit denen sich die Zivilgesellschaft konfrontiert sieht: Wertediskurs , Demokratie und Zukunft der Schweiz .

Die wichtigsten Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus den Kolloquien werden jeweils veröffentlicht.

Daneben gibt der Verein Studien und Expertisen zu politischen, gesellschaftlichen oder ökonomischen Fragestellungen in Auftrag, die öffentlich zugänglich sind.


Im Auftrag des Vereins erstellte Studien:
  • Mut zum Aufbruch? Damals und heute. Das Weissbuch von 1995 und die schweizerische Reformdebatte, Prof. Dr. Ernst Baltensperger, August 2004
  • Die internationale Verkehrsanbindung der Schweiz in Gefahr?, BAK Basel, Mai 2004
  • Die Schweiz aus volkswirtschaftlicher Sicht, BAK Basel, September 1998


Kolloquien:
  • „ Jugend. Herausforderungen für die junge Generation in der Welt von morgen.“ (November 2007)
  • „Sind unsere westlichen Werte in Gefahr?“ (Oktober 2005)
  • „Demokratie – Staatsform der Zukunft?“ (November 2003)
  • „Risikogesellschaft – auf der Suche nach Sicherheit“ (November 2001)
  • „Die Schweiz – eine Utopie?“ (Oktober 1999)
  • „Die Arbeitslosigkeit von heute und die Arbeit von morgen“ (November 1997)

Beiratssitzungen:
  • „Politik als Sache aller oder Expertokratie? – Sollen uns nur Fachleute regieren?“, Oktober 2006
  • „Wer zahlt für die soziale Gerechtigkeit?“, November 2004
  • „Ehrlich währt am längsten? Lüge, List und Wahrheit als Überlebensstrategie“, Referat von Dr. Peter Studer, April 2002
 

Vorstand

Tito Tettamanti, Dr. iur. Rechtsanwalt; Unternehmer und Financier (Präsident)

Jörg N. Rappold, Dr. iur. Rechtsanwalt; alt Kantons- und Verfassungsrat (Vizepräsident)

Jacqueline Burckhardt, Dr. phil. Kunsthistorikerin; Präsidentin Eidgenössische Kunstkommission 1995 bis 2006

Iso Camartin,  Prof. Dr. phil., Schriftsteller und Essayist, Leiter der Kulturabteilung bei SFDRS 2000 bis 2003

Daniel Heller, Dr. phil. Historiker; Partner Farner Consulting AG, Grossrat Kt. Aargau

Anne Keller Dubach, Head Corporate Citizenship, Swiss Re

Urs B. Rinderknecht, Generaldirektor, UBS AG



Kontakt Haben wir Ihre Fragen zum Verein Zivilgesellschaft noch nicht beantwortet? Dann können Sie mit uns über das folgende Formular Kontakt aufnehmen. Besten Dank für Ihr Interesse!
 
Ceterum Censeo | 3. Februar 2012 Vom Sonderfall zum ungeliebten Musterknaben: Gedanken zu den Standortvorteilen der Schweiz im taumelnden Europa Die Schweiz ist aktuell in einer besseren wirtschaftlichen Verfassung als viele andere Staaten. Auch die Finanzkrise vor drei Jahren bewältigte die Schweiz quasi im Eilzugtempo, während sich die Wirtschaft vieler Staaten jetzt noch auf der Kriechspur befindet. Sprach man früher vom Sonderfall Schweiz, passt heute eher der Begriff des Musterknaben für unsere spezielle Stellung. Sind Sonderfälle noch gelitten, werden Musterknaben selten geliebt, häufiger beneidet. Die Angriffe auf unsere Standortvorteile – Finanzplatz und Steuerfragen – führten den Unmute anderer Länder deutlich vor Augen. Das wirft die Frage auf, wo denn eigentlich unsere Vorteile heute noch liegen und wie stark diese gefährdet sind.

 
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c/o Dr. Jörg N. Rappold
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